Schnecken ? (k)ein Problem ?!?! | von Andreas Georg Böck
Schnecken sind:
Ein Problem in jedem Garten!
Kein Problem für GARANDA® !
Vorwort:
Die Ökologie ist nichts anderes als ein sensibler, unendlich vernetzter Balanceakt der gesamten Natur; ein immerwährendes Streben um den Ausgleich von stark und schwach, von gross und klein, von viel und wenig, von Leben und Tod. Dabei sind Mikro-Organismen im Boden genau so wichtig, wiegen genauso schwer, haben genauso klar umrissene Aufgaben wie der unscheinbare Käfer, wie die lästige Mücke, wie der Wechsel der Jahreszeiten, wie die riesigen Planeten am Himmel.
Was wir wissen, was wir glauben zu wissen oder auch welchem Glauben wir angehören spielt dabei keine Rolle.
Wir müssen akzeptieren ! Wir müssen respektieren, einem Jahrmillionen bewährten System mit Ehrfurcht begegnen !
INFORMATION
FÜR ALLE GARTENFREUNDE
die sich objektiv mit dem Thema “Schnecken“ beschäftigen wollen und eine realisierbare Lösung des Problems suchen.
Es ist kein Schwarzsehen, man muss nur mit offenen Augen durch den Garten gehen.
Jawohl, Sie haben richtig beobachtet!
Es werden jährlich mehr und mehr Nacktschnecken und sie unterscheiden sich voneinander immer weniger in Farbe, Grösse und Verhalten. Das hat einen triftigen Grund.
Ich möchte klarstellen, dass die folgenden Aussagen und Theorien meine persönliche Meinung und Erfahrung wiederspiegeln. Das Fundament hierzu bildet eine über 20-jährige, unabhängige Erforschung der Schnecken und ihres Umfeldes.
Unabhängig heisst hier vor allem: Finanziell unabhängig von Interessensgruppen aus Forschung, Industrie und Wirtschaft !!!
Was ist der Grund für diese Schneckenplage?
Bereits mit den ersten Gemüse- und Salatimporten aus südlichen Ländern wurden auch die Schmarotzer dieser Pflanzen mit eingeführt. Salat und Gemüse wurden geputzt und der Abfall samt den “Mitbewohnern“ auf den Kompost gebracht. Darunter war auch die, vor allem auf der iberischen Halbinsel verbreitete “Spanische Wegschnecke“ Nun haben im Allgemeinen die aus wärmeren Zonen importierten Gäste grosse Probleme mit unserem Klima, vor allem mit dem Winter. Die Spanische Wegschnecke verkörpert hier eine Ausnahme.
Diese Schneckenart hatte sich nach wenigen Generationen völlig aklimatisiert. Bedenken wir, bei Schnecken ist eine Generation etwa 6 Monate - beim Menschen sind es 30 Jahre !
Die nahe Verwandtschaft zu einheimischen Arten der Gattung ’Arion’ hatte im weiteren Verlauf zur Folge, dass sich der “spanische Einwanderer“ mit den hiesigen Arten kreuzte und vermehrte.
Die daraus entstandenen Mischlinge hatten nun Eigenschaften der einheimischen Schnecken wie auch der “Spanischen Wegschnecke“ vererbt bekommen.
Aus der Vererbungslehre wissen wir, dass die schwächeren Erbanlagen von den stärkeren Eigenschaften überdeckt werden.
Und genau hier sind wir an dem Punkt, der das bisherige Gleichgewicht in der Schneckenwelt zu stören begann und damit auch die kleine Ökowelt des Gartens aus der Balance brachte. Die “Spanische Wegschnecke’ vererbte ihren Nachkommen nämlich zwei dominante Eigenschaften:
a. die Fähigkeit zum Schutz vor Feinden eine wesentlich grössere Menge Schleim abzusondern als dies die einheimischen Arten können.
b. diesem Schleim einen Geschmacks- oder Geruchstoff beizumischen, der die bisherigen, natürlichen Feinde der Schnecken abschreckt.
Ausserdem werden diese Mischlinge grösser und weisen schon nach wenigen Generation farblich kaum noch Unterschiede auf. Schon in absehbarer Zeit werden diese Mischlinge mit Sicherheit als neue Art benannt ( vielleicht: Arion iberica ). Doch zurück in den Garten.
Enten, Krähen, Kröten, Igel und andere Schneckenvertilger haben diese Schnecken weitgehend aus ihrem Speiseplan gestrichen. Nur noch in Notzeiten, wenn ohnehin keine Schneckenplage droht (Sommer 2003) greifen die Nützlinge auf diese schleimigen Reserven zurück.
Somit spielen natürliche Feinde nur noch eine geringe Rolle bei der Schneckenbekämpfung.
Auf Schneckenbekämpfung mit Chemie soll hier nicht eingegangen werden. Die Entscheidung eine chemische Keule einzusetzen muss jedem selbst überlassen werden, obwohl er die Verantwortung für jeglichen Missbrauch leider nicht übernehmen muss.
Bleiben uns, den modernen Gärtnern nur noch die Versuche, auf irgendeine Art und Weise die Schnecken von gewissen Flächen fernzuhalten.
Und genau beim Versuch, hier etwas Wirkungsvolles zu entwickeln unterlaufen uns oft Denkfehler - basierend auf Unwissen, Falschinformationen und Vorurteilen. Dies soll kein Vorwurf an Erfinder oder Konstrukteure sein. Wir fahren einerseits mit Robotern auf dem Mars spazieren, wissen aber sehr, sehr wenig von dem was vor der Haustüre im Garten geschieht. Würde man Schnecken militärisch nutzen können wüssten wir garantiert mehr über sie.
Diese falschen Informationen spiegeln sich dann klar in einer Vielzahl von Produkten wieder, die uns als Schneckensperren und -fallen angeboten werden. Sicher liegt jedem dieser Produkte ein guter Wille zu Grunde. Wir verstehen das,
doch Schnecken denken anders!
Wer glaubt die Schnecke ist ein schleimiges Etwas, das ziel- und orientierungslos durch den Garten zieht und alles niederfrisst was ihm in die Quere kommt, der irrt sich gewaltig.
Beim Test von ’GARANDA® schneckenfrei’ wurden selbstkritisch extreme Umstände geschaffen, die normalerweise nie so in einem Garten vorkommen können. So wurden auf einem einzigen Quadratmeter mehr als 500 ausgewachsene Schnecken gehalten. Die Fütterung wurde so gesteuert, dass die Nahrung gerade noch ausreichte um die Schnecken nicht zum Kanibalismus zu zwingen. Sie lebten also auf dem Existenzminimum.
In diese Massenansammlung von Schnecken wurde dann jeweils ein GARANDA®-Topf mit verschiedenen Leckerbissen gestellt und mehr als drei Wochen dort belassen. An den Umrandungen der Versuchsflächen war GARANDA® nach innen gekehrt um zu verhindern, dass die Schnecken aus der Umrandung fliehen (Bild: Zinkblechquadrat mit Rundung nach innen) Weiter wurden in einem kleinen Terrarium von 40 x 60 cm ( Bild ) etwa 120 Schnecken gehalten. Das Terrarium war immer oben offen. Die Garanda-Konstruktion war hier zusätzlich am oberen Innenrand des Terrariums angebracht. Auf diesen Grundlagen wurden die Versuche aufgebaut.
Das Ergebnis mit ’GARANDA® schneckenfrei’:
Nicht eine einzige Schnecke war während der Monate dauernden Versuchszeit in die Töpfe gekommen bzw. über die Umrandung “geflohen“!
Auf den selben Versuchsflächen wurden mit den im Handel erhältlichen Schneckenzäunen kleine “Beete“ ( 40 x 40 cm) gebaut ( siehe 2 Bilder 'Schneckenblech' - 'Zackenblech').
Warum viele Produkte wirkungslos sind ist leicht zu erklären. Hier sei einmal ein, in die Praxis umgewandelter Denkfehler angesprochen.
Jeder, der eine mechanische Schneckenabwehr entwickelt hat oder entwickeln will, geht fälschlicherweise davon aus, dass die Schnecken den kürzesten Weg über das Hindernis nehmen würde, also senkrecht an der Einfassung hochgehen und damit im rechten Winkel auf die Kanten oder Zacken auftreffen. Dies machen Schnecken oft bei den ersten Versuchen und drehen dann wieder um. Sofort wird dies vom Erfinder als Erfolg gewertet. Doch diese kurze Beobachtung trügt. Oft erst nach dem dritten oder vierten ’Anlauf’ und manchmal erst nach Wochen nähern sich die Schnecken dem angeblichen Hindernis schräg und überwinden es wie der Hochspringer die Latte. Das heisst: Sie gehen das Hindernis so an, dass es parallel zum Körper steht. Dann überkriechen sie es beinahe zeitgleich mit der ganzen Körperlänge, ob da nun Zacken sind oder nicht. Siehe Bild !
Kombinierte Hindernisse wären da schon wirkungsvoller, gäbe es hier nicht die Freunde der Schnecken – den Regen und den Tau. So werden elektrische Zäune, Pasten und Sprühmittel oder Salzbänder an den Abgrenzungen durch Wasser, bzw. aufspritzendes Erdreich sehr schnell wirkungslos.
Wir sollten uns hier alle einen Gefallen erweisen und nicht fragen, warum die Schnecke nun dieses von uns so genial erdachte Hindernis trotzdem überwinden kann, sondern es einfach akzeptieren.
Was gibt es sonst noch auf dem Markt?
Da werden exotische und orientalische Öle zur Schneckenbekämpfung angeboten. Sie haben zur Rechtfertigung ihres hohen Preises werbewirksam noch besondere Fähigkeiten mitbekommen. Sie bekämpfen laut Vertreiber gleich alle Schädlinge! Wahre Wundermittel, die im Gegensatz zum Fachmann Schädlinge und Nützlinge auf Anhieb und in jedem Entwicklungsstadium unterscheiden können. Und ganz nebenbei helfen sie noch bei Haarausfall und Gesichtsfalten. Ich erwarte täglich, dass ein Schneckenmittel mit Aloe vera oder Ginseng auf dem Markt erscheint. Doch Spass beiseite.
Es gibt noch eine ganze Reihe ’Links’ im Internet. Dort wird man beraten. Die meisten dieser “Berater“ schreiben gerne das, was an logisch klingenden Falschinformationen schon seit Jahrzehnten seine Kreise zieht. Oder es wird die optimale Gestaltung des Gartens und die dazugehörenden Nebenarbeiten angepriesen, die in der Theorie geradezu überwältigend klingen doch schon als Nebenjob zeitlich absolut nicht praktizierbar sind. Oder können Sie pro Salatkopf 5 Stunden Zeit investieren?
Doch viele der Berater haben bereits resigniert und begnügen sich in der Zwischenzeit mit dem Verkauf von Büchern und Merkblätter über Schnecken. Das hilft zwar nicht viel, schadet aber auf keinem Fall unserer Umwelt.
Über Laufenten kann man geteilter Meinung sein. Die von mir eingesetzten Tiere bevorzugten als Vorspeise Salat und warteten dann auf Futter.
Eine eindringliche Warnung möchte ich hier anbringen:
Wenn Sie Ihre Kinder lieben, stellen Sie keine Beetumrandungen aus Zinkblech mit Zacken auf ( Sie sind meist extra noch geschliffen ). Die Verletzungen sind brutal, die Wunden heilen sehr schlecht. Es ist geradezu unverantwortlich solche "Waffen" im Garten aufzustellen. Übertroffen werden kann diese Art von aangeblichem Schneckenschutz nur noch durch Schlageisen oder Tretminen.
Lockstoffe zeigen aber auf jeden Fall Wirkung auf Schnecken. Und hier wird Bier von Nichts übertroffen. Aber warum stellt man Bierfallen in den Garten oder gar ins Salatbeet? Ich habe noch von keinem Menschen eine plausible Erklärung dafür erhalten, warum er die Schnecken der ganzen Umgebung ausgerechnet in seinem Salatbeet bzw. in seinem Garten haben will.
Bedenken wir, dass Schnecken auf eine Entfernung von 50 Metern Salatsorten unterscheiden können und diese gezielt ansteuern. Aus mindestens dieser Entfernung riechen oder schmecken sie auch Bier.. Kein Wunder, dass vor dem “Frühschoppen“ oft noch beim Vorbeikriechen ein Salatpflänzchen daran glauben muss.
Anmerkung: Ob die Schnecke riecht oder schmeckt oder? – wir wissen NICHTS in dieser Beziehung! Wir sehen nur, dass sie das findet was sie will. Und das müssen wir einfach akzeptieren –
ob es uns nun gefällt oder nicht !
Doch es gibt nun endlich eine Lösung.
Denn Ziel meinerer langjährigen Forschung war es nie, Schnecken zu töten sondern sie gezielt von ausgewählten Flächen fernzuhalten und durch das dadurch verringerte Nahrungsangebot die hemmungslose Vermehrung etwas einzuschränken – die ökologische Balance dadurch wenigstens teilweise wieder herzustellen.
Und ! Wir können den einheimischen Schneckenarten, die "dank der Chemie" teilweise in verschiedenen Gebieten schon auf der Liste der bedrohten Tierarten stehen, ein Überleben ermöglichen.
’GARANDA® schneckenfrei’ heisst das Ergebnis.
Unschädlich für Mensch, Tier und Schnecken !
Es hält, was es verspricht - 100%ig.
Deshalb auch die Garantie!
© andreas georg böck
Und noch zwei Anmerkungen für übereifrige “Naturschützer“ und angebliche Tierfreunde, die sich so zahlreich bei mir gemeldet haben:
1. Keine einzige Schnecke wurde für meine Versuche getötet. Das ’Material’ zum sezieren – und damit zum einzig genauen Verfahren zur Artenbestimmung – erhielt ich in zerschnittener, ertränkter und vergifteter Form von Nachbarn.
2. Wie lange eine Ente oder Schnecke ohne Nahrungsaufnahme absolut schadlos überleben kann ist Gefühlssache, die durch die individuellen Kenntnisse der Kreatur und ihrer Lebensgrundlagen beurteilt werden kann.
Ich bescheinige mir selbst, dies beurteilen zu können.
Gerne beantworte ich Ihnen Ihre Fragen.
Tel.-Nr.: +49 821 65 080 99
© Andreas Georg Böck
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|  Für Schnecken kein Hindernis |  Schnecken mögen GARANDA nicht ! |  Ansturm ohne Erfolg |  GARANDA flexibel überall anzubringen |  Querschnitt Beetumrandung |  Die einzelnen Elemente |  Schneckenblech - unwirksam |  Zackenblech gegen gesunde Beine |  Dauerhafter Ansturm ohne Erfolg |  GARANDA wird von Schnecken gemieden |  Einblick ins Versuchsbeet mit 500 Schnecken |  'Halbstarke Schnecke' etwa 13 cm |  Einfassung im 4. Versuchsjahr |  Kinderleicht aufzubauen und stabil |  GARANDA unter dem Topfrand |  Von unten gesehen |  Anbringen an bestehende Einfassungen |  GARANDA wirkt - bisher 4 Jahre |  Das System ist einfach und sinnvoll |  GARANDA - Die Lösung |
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